| |
Becherkondensatoren eignen sich sowohl zur Bedämpfung von symetrischen,
als auch für unsymmetrische Stör-spannungen.
Sie kennen das Problem: Der Schaltschrank ist vormontiert und es besteht
keine Möglichkeit mehr an die Rückseite der Montageplatte zu kommen. Doch
wie soll man Entstörelemente montieren wenn man keine Muttern von hinten
aufdrehen kann und Gewindeschneiden nicht möglich ist?
Die Firma TESCH hat hier eine einfache und effektive Lösung gefunden.
Die neuen Entstörkondensatoren der Baureihe A27x0018 sind mit einem
Bodengewindezapfen ausgerüstet, der sich sein Gewinde selbst schneidet.
Zur Montage dieses Entstörkondensators wird lediglich ein Loch von 5,5
mm bei 1,5 mm starken Stahl- Montageplattengebohrt (bei 2,5 mm Stärke
ein Loch von 5,7 mm).
Beim Eindrehen des Kondensators schneidet sich der Bodengewindezapfen
sein M6 Gewinde selbst.
Der Entstörkondensator hat festen Sitz ohne zusätzliche Scheiben und Muttern.
Gleichzeitig ist damit der Entstörkondesator erdungsgemäß sehr gut mit
der Montageplatte verbunden. Durch die abgeflachte Gehäusebauform ist
es möglich, diesen Kondensator per Hand zu montieren. Damit kann der Entstörkondensator
als Parallelkondensator direkt und eng neben einem Störer montiert werden.
Ein weiterer typischer Einsatz dieses Entstörkondensators ist der Ersatz
von Stützisolatoren, die kleine Strom- und Verteilerschienen tragen. Der
Vorteil liegt hier darin, dass der Kondensator sowohl die Schiene trägt,
als auch sofort deren Funkentstörung übernimmt. So können sich Störungen
erst gar nicht ins übrige Netz ausbreiten.
|
|

|